Fortinet - FortiCloud als Ersatz für die integrierte Festplatte einer FortiGate?

FortiGate Firewalls einer Modellreihe sind meist in mehreren Varianten verfügbar. Diese Modellvarianten sind meist bis auf den namengebenden Unterschied baugleich. So verfügt beispielsweise die FortiGate 60E-POE über 8 POE+ Ports oder die FortiGate 60E-DSL bzw. FortiGate 60E-DSLJ über ein integriertes DSL Modul. Den offensichtlichsten Unterschied stellen hierbei die Modellvarianten FortiGate 60E und FortiWiFi 60E dar, bei welchem letzteren Modell über einen integrierten WLAN-Access Point verfügt.

Was ist der Unterschied zwischen einer FortiGate 60F und FortiGate 61F?

Jedoch sind nicht alle Unterschiede der Modellvarianten so offensichtlich. Immer wieder fragen Kunden, was eigentlich der Unterschied zwischen einer FortiGate 60F und einer FortiGate 61F ist. Kurzum: Eine interne Festplatte. Da die FortiGate 60F das direkte Nachfolgemodell der FortiGate 60D ist, bei welcher von Werk aus immer eine integrierte Festplatte verbaut war, welche aber nicht von allen Kunden benötigt wurde, hat sich Fortinet bei der Einführung der E-Reihe darauf verständigt, sowohl Geräte mit (FG-61F) und ohne (FG-60F) interne Festplatte anzubieten.

Wofür wird eine interne Festplatte in der FortiGate benötigt?

In erster Linie wird eine interne Festplatte für die langfristige Speicherung von Log- und Quarantänedateien verwendet. Ohne eine interne Festplatte hat die FortiGate keine Möglichkeit, etwaige Dateien persistent zu speichern.

Leider bietet Fortinet beim TradeUp-Programm derzeit keine Möglichkeit, eine FortiGate 100D oder eine FortiWiFi 90D auf die originären Nachfolgemodelle FortiGate 101F respektive FortiWiFi 61E bzw. FortiWiFi 61F upzugraden.

Gibt es eine Alternative zur internen Festplatte?

Neben den Geräten mit integrierter Festplatte bietet Fortinet auch den sogenannten FortiCloud-Service an. Anders als bei dem FortiSandbox Cloud Service, welcher Teil jedes Lizenzbundles ist, können hier Logfiles der FortiGate in der kostenlosen Variante für bis zu sieben Tage in der Cloud gespeichert werden. Entscheidet man sich für die kostenpflichtige Variante, so wird diese Zeit auf bis zu 365 Tage, sprich ein Jahr, erhöht.

Zudem können neben Log-Dateien in der kostenpflichtigen Variante ebenfalls Backups von Konfigurationsdateien sowie Analyse-Berichte erstellt werden. Der FortiCloud Service bietet ebenfalls SD-WAN Management über die Cloud sowie Multi-Faktor Authentifizierung über die FortiToken App.

Die Dateien, welche in der FortiCloud abgelegt werden, werden georedundant in zwei Datencentern nach ISO27001 in Frankfurt am Main gespeichert. Die Daten verlassen folglich den EMEA Raum nicht.

Weitere Informationen zum FortiCloud Service finden Sie im folgenden Datenblatt und in unserem Shop bei den Lizenzen der zugehörigen FortiGate.

Tags: Fortinet, TradeUp
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