EnBITCon GmbH spendet WLAN für Kinderkrebsstation

Fünf unscheinbare, tellergroße Geräte bringen der Kinderkrebsstation in der Asklepios Klinik in Sankt Augustin seit dem 4. Dezember 2018 viel Freude. An diesem Tag wurde die neue WLAN-Infrastruktur der Station von Manuela Melz, Vorsitzende der „Elterninitiative krebskranker Kinder“, Enrico Bujotzek und Marcel Zimmer, Geschäftsführer der EnBITCon GmbH, sowie Simon Schmischke, Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegration, offiziell eingeweiht. Es handelt sich dabei um fünf FortiAP 221E Access Points, welche zusammen mit einem FortiSwitch 108E-POE seitdem in der Station eingesetzt werden.

Zuvor war das eher unzuverlässige WLAN-Signal des Nachbargebäudes zwar auf den Balkonen der Stationszimmer zu empfangen, doch nach dem Umzug vom ersten in den zweiten Stock war auch dort Funkstille. Manuela Melz fragte kurzerhand im Sommer 2018 eine WLAN-Planung der Station bei der lokalen Bonner Firma an. Über die nächsten Monate stand Ihr das Team der EnBITCon mit Rat und Tat zur Seite, um das Projekt qualitätsbewusst umzusetzen. Doch damit nicht genug: „Wir fanden die Arbeit der Elterninitiative so toll, dass wir unsere Dienstleistung gratis angeboten haben. Nachdem wir uns selbst vor Ort von der Arbeit überzeugt hatten, stand für uns sofort fest: Wir legen die Hardware als Spende oben drauf.“, so Enrico Bujotzek, Geschäftsführer der EnBITCon GmbH.

Neben Unterhaltung in Form von sufen auf Sozialen Medien, spielen über Online Spiele oder Film-/Musik-Streaming bietet das neue Netz auch anderweitig neue Chancen. So können die kleinen Patienten der Station nun durch das Projekt „Klassissimo“ auch virtuell per Tablet-PC und Videotelefonie am Unterricht teilnehmen. Dies war bereits vor dem Umzug mäßig bis gar nicht möglich, da das Signal schlichtweg zu schwach für die benötigte Datenübertragung war. Doch diese Limitation ist jetzt Geschichte.

Des Weiteren ermöglicht das robuste Netz auch den Eltern der Kinder beim Aufenthalt im Krankenhaus durch eine etwas abgewandelte Version des „Home-Office“ nach wie vor der Arbeit nachzugehen, um so auch während der Behandlung zumindest teilweise beruflich ansprechbar zu sein. Laut Marcel Zimmer, technischer Geschäftssführer der EnBITCon, „ist die Elterninitiative auch in den kommenden fünf bis zehn Jahren bei zu erwartenden steigenden Datenmengen bestens ausgestattet.“

Dem Team der EnBITCon war es vor allem wichtig, „etwas Gutes zu schaffen und nicht nur Geld zu spenden“, so Enrico Bujotzek.

Tags: Soziales

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